Fischpräparation
mit Gefriertrocknung und Airbrush
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verderbliche Gegenstände haltbar machen will, muß dafür
sorgen, daß Abbauprozesse biochemischer Art unterbunden werden. Übliche
Verfahren sind das Einfrieren, das Trocknen, das Pasteurisieren etc. Uns
interessieren Gefrieren
und Trocknen. Beim Einfrieren wird der Verderb durch die kältebedingte Verlangsamung aller Prozesse soweit verzögert, daß Fisch haltbar bleibt. Trocknen dagegen beruht auf dem Entzug von Wasser. Trocknen = Entzug von Wasser und wo was weg ist, da fehlt was. Deswegen ist Ihre Rosine geschrumpelt. Wenn Sie daraus wieder eine Weintraube machen wollen, müssen Sie Spachtel satt auftragen. Genau dieses geschieht mit Ihrem Fischpräparat, das nicht gefriergetrocknet wurde. Trocknen = Entzug von Wasser und wo das nicht vollständig geschieht, da bleibt was übrig. Leider ist dieses bei der üblichen Methode des Trocknens häufiger der Fall. Vor allem im Knochenmark und unter festen Knorpelschichten verbleibt gerne Restfeuchtigkeit. Das sind dann jene Präparate, die Sie alle schon mal irgendwo gesehen haben, die nach einem halben Jahr siffen und triefen und von der Hausfrau ihres Gestanks wegen auf den Dachboden verdammt werden. Diese gesamte Problematik (Formalin, Spachtelmasse, Siffen und Triefen) können Sie bei Gefriertrocknung vergessen.
Deshalb sagen wir jedem, der es wissen will: Gefriertrocknung ist nur ein Werkzeug wie Hammer und Meißel, man muß ein guter Präparator sein, um wirklich gute Fischpräparate herstellen zu können
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Airbrush |
| Zuvor haben wir Ihnen vom Aufbau und der Gefriertrocknung unserer Präparate berichtet. Es fehlt jedoch der krönende Abschluß. Wie Sie aus eigener Anschauung wissen, verliert jeder Fisch zügig nach dem Töten seine Farbe, die eine Art schneller, die andere langsamer (siehe Kempf - Transporthülle ). Bei jeder Art der Präparation verliert der Fisch kontinuierlich seine Färbung, bis er am Ende praktisch keine Farbe mehr hat. Bei der Gefriertrocknung bleiben jedoch alle Strukturen erhalten, wie die Punkte der Salmoniden, die Netzstruktur beim Hecht, die Querstreifen bei Zander und Barsch, die Marmorierung bei Seeteufel, Quappe, etc. so könnnen die Originalstrukturen wunderbar nachgezeichnet werden. Das Ergebnis ist wunderschön. Die Fische erstrahlen in ihren typischen, artspezifischen Farben, als wäre nichts gewesen. Als Abschluß wird eine schützende Endlackierung aufgebracht. |
Formalin: Giftwarnung |
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Formalin ist giftig ! Wie giftig wissen aber viele nicht ! Zu Beginn können Sie das riechen, später nicht mehr. Formalin verflüchtigt sich ohne Unterlaß . Es ist ein Nervengift, das die Erbsubstanz beeinträchtigt. Wie schon gesagt, arbeiten wir ohne Formalin oder sonstige Gifte. |
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Sollten
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Int.
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